Besteht eine Gefährdung für Plasmaspender/innen?

Jede Plasmaspende erfolgt mit einem nur einmal verwendbaren, geschlossenen Schlauchsystem. „Geschlossenes System“ bedeutet dabei, dass das Blut nur mit Bestandteilen des Sammelsystems (Schläuchen, Sammelbeutel, Zentrifugen-kammer) in Kontakt kommt.

Dieses System wird nach jeder Spende komplett ausgetauscht (Einmalartikel), so dass eine Übertragung von möglichen Infektionen zwischen verschiedenen Spendern völlig ausgeschlossen ist. Außer den bekannten Nebenwirkungen, wie sie auch im Rahmen der Blutspende auftreten können, gibt es durch das Verfahren verursachte, seltene Komplikationen, über die ärztliche Mitarbeiter/innen vor der Spende ausführlich aufklären. Durch die Rückgabe der roten Blutkörperchen bei der Plasmaspende zum Spender ist diese Spendeform besonders schonend. Der erlittene Verlust an Eiweißstoffen ist so gering, dass er sich nicht auf die Gerinnungsfähigkeit des Spenderblutes auswirkt. Außerdem werden die entnommenen Gerinnungs-faktoren innerhalb weniger Tage vollständig nachgebildet, wodurch kurze Abstände zwischen den einzelnen Spenden möglich sind. Im übrigen werden regelmäßig aufwendige Blutuntersuchungen bei allen Spender/innen durchgeführt, mit denen sichergestellt wird, dass keine nachteiligen gesund-heitlichen Veränderungen auftreten.