Wie funktioniert die Plasmaspende?

Das Blut wird aus einer Armvene unter Zusatz eines gerinnungshemmenden Mittels (Zitronensäure) entnommen und über ein Schlauchsystem in den schnell drehenden Behälter einer Zentrifuge, die sogenannte Zentrifugenglocke gepumpt.

Die Zitronensäure ist erforderlich, damit das Blut nicht während der Spende gerinnt. Die schwersten Teile des Blutes, die Blutkörperchen, werden durch die in der Zentrifugenkammer entstehende Fliehkraft, ohne geschädigt zu werden, an die Außenwand der Zentrifugenglocke gedrückt. Das Plasma sammelt sich hingegen in der Mitte an und wird von dort aus in einen Sammelbeutel übergeleitet. Während des Entnahmevorganges sammeln sich immer mehr Blutzellen in der Zentrifugenglocke an, bis fast nur noch Zellen enthalten sind. Hier stoppt die Maschine die Entnahme, und die Blutzellen werden, indem sich die Drehrichtung der Förderpumpe ändert, dem/der Spender/in zurückgegeben, bis die Zentrifugenglocke wieder völlig entleert ist. An diesem Punkt ist der erste von insgesamt 3 bis 5 Entnahmezyklen beendet und der Vorgang beginnt von vorn, bis ca. 660 ml Plasma gewonnen wurden. Der Ablauf einer Plasmaspende dauert etwas länger als der einer normalen Blutspende.